Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Was man an einem Wochenende in Berlin alles machen sollte:

-          - eine Stadtrundfahrt

-          - sich mit George Clooney fotografieren lassen

-          - shoppen

-          - essen, essen, essen

-          - ein rotes und ein grünes Ost-Ampelmännchen finden

-          - auf den Fernsehturm gehen (sofern man nicht wie ich Höhenangst hat)

 

Samstagmorgen ging es los. Hier in Hamburg war es noch bewölkt, also lange Hose an. Schon auf dem Weg nach Berlin stieg die Temperaturanzeige stetig, bis sie dann in Berlin ihr Maximum erreichte…29°C!!!! Beim Aussteigen wurde man erst einmal von einer Hitzewelle überrollt. Also kurze Hose aus dem Koffer geholt. Nachdem wir uns durch das System der U-und S-Bahn durchgefuchst hatten (glücklicherweise hatte ich mich bereits zu Hause damit befasst), ging es Richtung Hotel. Unser Hotel lag der Zentral und kann ich all denen, die nun nicht zu hohe Ansprüche haben, nur empfehlen. Es handelt sich hier um das Hotel Aldea Novum. Das Frühstück war auf jedenfall ausreichend und es war wohl auch für jeden Geschmack etwas dabei. Am ersten Tag beschlossen wir uns erst einmal umzuschauen und fuhren Richtung Ku’damm (ja ich wollte es unbedingt ausnutzen, dass Samstag war). Die Straßen waren extrem voll wodurch ein entspanntes Bummeln nicht möglich war. Jedoch wurde es ruhiger nachdem man die Hot Spots verlassen hat. Eisdielen sucht man jedoch fast vergeblich. Wir haben die Suche irgendwann aufgegeben und fanden erst eine als wir schon beschlossen bald Essen zu gehen. Wir aßen abends im Alex am Potsdamer Platz und das Zusammenspiel zwischen Architektur und Lichteffekten ist wirklich unglaublich. Wir saßen da bis es dunkel wurde und für Fotofreaks ist es wirklich lohnenswert. Wir gingen weiter zum Brandenburger Tor und wer wie ich glaubt, dass alles unendlich weit auseinander liegt, wird eines Besseren belehrt. Es liegt alles so wunderbar beieinander, dass ein nächtlicher Spaziergang bei so einem Wetter einfach sein MUSS.
Am nächsten Tag, frisch gestärkt, gingen wir zum Madame Tussauds. Wir hörten dass es immer sehr voll sein soll, jedoch war dem an diesem Tag nicht so. Wir mussten nicht mal 20 Minuten warten und dann ging es los. Die Wachsfiguren sind mit sehr viel Liebe gestaltet und man kann sich mit jeder Figur ablichten lassen. Manchmal hatte ich auch Angst, dass es doch eine echte Person ist und sich gleich bewegt. Doch der Eintrittspreis ist etwas hoch. Danach machten wir eine Stadtrundfahrt, die meiner Meinung nach ein weiteres MUSS bei einem Berlintrip sein sollte. Man sieht wirklich alles Wichtige und bekommt alles auf einer witzigen Art erklärt. Einige Stunden später suchten wir das Restaurant „12 Apostel“ in dem mein Freund schon einmal war. Es ist vielleicht ratsam vorher einen Tisch zu bestellen, da es wirklich gut besucht wurde. Die Preise lassen einen vielleicht am Anfang abschrecken, aber ich muss sagen, dass man dafür auch einiges geboten bekommt. Die Pizzas sind nicht mit unseren normalen zu vergleichen. Sie ist vermutlich doppelt so groß und schmeckt wirklich unglaublich gut. Auch die Lage ist super, nur die S-Bahn, die fast über einem fährt, ist eventuell etwas gewöhnungsbedürftig. Doch das urige Ambiente haut alles wieder raus.
Was es also abschließend zu sagen gibt… Essen gut, shoppen lohnt sich und die Stadt ist wirklich sehenswert obwohl die Mülleimer alle überquillen.

Hier die Bilder.

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